Mit Erasmus+ nach Schweden

Vom 6. bis zum 12. März 2017 fuhren 6 Teilnehmer der Erasmus AG – Robin Sachs, Ansgar Schwedtmann, Julija Katic, Finja Tönnies, Alina Schmitz, Natalie Heinrichs – und 2 Lehrerinnen – Frau Clodius und Frau Stalpers – nach Schweden, in die Stadt Edsbyn. Edsbyn ist die Stadt der Möbelfabriken, der Begeisterung für den Sport Bandy und liegt inmitten fast unberührter Natur.

Inhalt des Treffens waren zum Einen die Präsentation und der Austausch von Kindergeschichten, die in den einzelnen Ländern sehr beliebt und populär sind. Zum Anderen wurde gemeinsam vor Ort an der filmischen Umsetzung einer schwedischen volkstümlichen Erzählung gearbeitet. Und schließlich ging es auch um die inhaltliche Vorbereitung des letzten Treffens in Ungarn sowie um Vereinbarungen und Absprachen zu dem Abschlussprodukt der zweijährigen Zusammenarbeit zwischen Spanien, Rumänien, der Türkei, Ungarn, Schweden und Deutschland.

Mehr über die Fahrt nach Schweden gibt es in den nächsten NeanderNews vor Ostern Lächelnd!

Erasmus+ Gruppe vom GymNeander in Spanien

Das erste Erasmus+ Projekttreffen in einem der anderen europäischen Teilnehmerländer führte die Schülerinnen und Schüler der Erasmus+ AG sowie ihre beiden begleitenden Lehrerinnen; Frau Niermann und Frau Wirtz, nach Coria des Rio in Andalusien, in der Nähe von Sevilla. Die Woche Anfang April umfasste Workshops an der Schule, Ausflüge in die wunderschöne Stadt Sevilla und nach Cordoba. Alle Teilnehmer waren in Gastfamilien untergebracht und haben viele nette Leute kennen gelernt und neue Freundschaften geschlossen.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter konnte das Thema, das für den Aufenthalt in Spanien festgelegt worden war, bearbeitet werden: Legendäre Helden. Im Vorfeld war die Herkulessage ausgesucht worden und jede Gruppe hatte in der Vorbereitung auf die Spanienreise eine Bildergeschichte zu einer von Herkules’ 12 Heldentaten vorbereitet, die nun als Auftakt zum gemeinsamen Arbeiten zusammengeführt wurden.

Im Laufe der Woche konnten sich alle Teilnehmer mit unterschiedlichen Schwerpunkten beschäftigen: ein Mosaik-Workshop, Tanzen, Theater oder Kostümherstellung für den Theaterworkshop.

Natürlich durfte auch der kulturelle Anteil nicht fehlen und so besichtigten die Erkrather die Kathedrale von Sevilla und Cordoba sowie die Altstädte der beiden andalusischen Städte. 

Beim Abschlussfest am Ende der Arbeitswoche wurden alle Ergebnisse der Workshops vorgestellt und präsentiert, v.a. Tänze und Theaterszenen. Jedes Land hatte auch einen landestypischen Tanz vorbereitet und führte diesen vor, immer in spontaner Begleitung durch die anderen Gäste. Als Höhepunkt der Veranstaltung ließ ein spanischer Schüler einen gezähmten Adler fliegen und ließ ihn kleine Kunststücke vorführen. Die Gastfamilien hatten ein tolles spanisches Buffet vorbereitet und so konnte die Veranstaltung bei netter Unterhaltung, Musik, Tanz und leckerem Essen ausklingen.

Am Tag nach der Veranstaltung war es für die Erkrather Gäste auch schon wieder Zeit nach Hause zu fliegen.

Für alle Beteiligten war es ein lohnender Besuch, bei dem man trotz sprachlichen und kulturellen Unterschieden tolle Eindrücke und neue Freunde gewinnen konnte.

Anna Isabel Stiegler, 9a