Schulprofil

Klein aber fein

Unser drei- bis vierzügiges Gymnasium zeichnet sich durch seine bevorzugte Lage am Grüngürtel der Düssel an der Grenze zum Neandertal aus, wo sich die Vorteile einer überschaubaren Kleinstadt mit dem großstädtischen Angebot Düsseldorfs verbinden. Dank dieser günstigen Verkehrsstruktur ist das städtische Gymnasium am Neandertal von Schülerinnen und Schülern aus den umliegenden Orten und Stadtteilen gut zu erreichen. Die Größe der Schule (700 Schülerinnen und Schüler in Klassen von ca. 27 Kindern) bietet einen übersichtlichen Rahmen für schulisches Leben. Aus dem Zusammenspiel dieser Bedingungen ergibt sich eine sowohl persönliche als auch weltoffene Atmosphäre, die die Basis für eine enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule bildet. Das Gymnasium am Neandertal funktioniert so als Brücke zwischen Erziehung und Bildung und nimmt die Verantwortung ernst, diese beiden Bereiche gemeinsam und erfolgreich mit den jungen Menschen zu gestalten.

Was wir wollen

Unser Anspruch an eine moderne Schule verbindet die Vermittlung von Wissen mit dem Erwerb von kreativen und sozialen Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen über eine umfassende fachbezogene Bildung hinaus Schlüsselkompetenzen an die Hand bekommen, die sie zu einem verantwortungsvollen Miteinander in unserer Gesellschaft und zu einer selbstbestimmten und erfolgreichen Lebensplanung befähigen. Wichtige Voraussetzungen dafür sind die Entwicklung von Teamfähigkeit und die Erziehung zu einem sozialen und partnerschaftlichen Miteinander.

In einer zunehmend komplexer und globaler agierenden Welt hat die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu selbstbewussten und weltoffenen Menschen mit der Fähigkeit zu „lebenslangem Lernen" einen ebenso wichtigen Stellenwert wie die Förderung der Kreativität, die in unserer Gesellschaft Motor für Innovationen und Triebfeder geistiger und wirtschaftlicher Entwicklungen ist. An dieser Stelle setzen wir im Sinne einer ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsarbeit mit unseren musischen, künstlerischen und sportlichen Angeboten an.

Schule kann nur gelingen, wenn alle, die in ihr lernen, leben und arbeiten, sich auch dort wohlfühlen. In diesem Sinne ist Schule für uns nichf nur Lern- sondern auch Lebensraum. Das zeigtsich in den vielfältigen Angeboten, die wir über den Unterricht hinaus machen - seien es Musik« und Theateraufführungen, Ruderwander- und Skifahrten, Museums- und Universitätsbesuchei und nicht zuletzt auch in unserer Nachmittagsbetreuung, die ein breites Spektrum unterschiedlicher Arbeitsgemeinschaften bereithält.

Die Vorbereitung unserer Schüler auf die Welt von heute und auf die Welt von morgen ist uns Verpflichtung und Programm. In diesem Sinne haben wir uns viel vorgenommen.

Kleine Menschen, große Schritte

Zu unseren zentralen pädagogischen Anliegen ge­hört der „sanfte Übergang" von den Grundschu­len zu unserem Gymnasium. Ziel ist die erfolg­reiche Integration der neuen Schülerinnen und Schüler in unsere Schulgemeinschaft, damit sie ihre Persönlichkeit und ihre kognitiven, kreativen und sozialen Fähigkeiten voll entfalten können. Dies geschieht in einem positiven Schulklima, das von Überschaubarkeit und Gemeinschaftsgefühl gekennzeichnet ist und in dem sich optimales Fördern und Fordern realisieren lassen.

Die Jahrgangsstufen 5 und 6 bilden die pädago­gisch-organisatorische Einheit der Erprobungs­stufe. Der Unterricht knüpft an die Arbeit der Grundschulen an und versucht die unterschied­lichen Voraussetzungen zum Beispiel mit För­derunterricht in den Kernfächern auszugleichen. Um möglichst viel über die unterrichtlichen und individuellen Bedingungen beim Wechsel der Kinder an unsere Schule zu erfahren, bemühen wir uns um intensive Kontakte zu den Grund­schulen durch gemeinsame Projekte, Konferenzen mit den Kollegen der Grundschulen und um das Einbeziehen vertrauter Arbeitsformen.

Damit jedes Kind die Sicherheit findet, die er­folgreiches Lernen erst ermöglicht, unterstützen wir das Zusammenwachsen der neuen Klassen­gemeinschaft in unseren fünften Klassen durch die zusätzliche Klassenlehrerstunde „Soziales Lernen" außerhalb des regulären Fachunterrichts. Hier können Schülerinnen und Schüler sich mit­teilen, sie kommen in Bewegung, lernen die viel­fältigen Seiten Anderer kennen, fassen Vertrauen und erfahren so eine Stärkung des Ichs.

Über die unterrichtlichen Angebote hinaus bieten wir eine umfassende Nachmittagsbetreuung an, bei der die Schüler nach einem Mittagessen die Gelegenheit haben, unter kompetenter Aufsicht ihre Aufgaben zu erledigen und im Anschluss daran das vielfältige Angebot an Arbeitsgemein­schaften zu nutzen.

Ein einwöchiger Ruderkompaktkurs sowie Vorle­seprojekte und Lese-Nächte in Kooperation mit der Stadtbücherei, Wandertage und fachspezi­fische Exkursionen und eine breite Palette von Arbeitsgemeinschaften bieten den Klassen die Möglichkeit, als Team zusammenzuwachsen.

Fördern und Fordern

Die große Herausforderung, der sich Schule täg­lich gegenüber sieht, besteht darin, individuelle Stärken der Schüler zu festigen, Defizite zu behe­ben, Begabungen zu entdecken und zu fördern. Es ist uns ein zentrales Anliegen, dieser He­rausforderung durch einen differenzierten und abwechslungsreichen Unterricht, der Aufgaben­niveaus und Arbeitsformen variiert und zugleich selbstständiges, teamorientiertes Arbeiten betont, zu entsprechen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, unseren Schülern verschiedene Lernmethoden und -strategien an die Hand zu geben, die es ihnen ermöglichen, ihr Wissen zu erweitern und systematisch ihre Stärken zu erkennen und an ihren Schwächen zu arbeiten.

Konkret zeigt sich diese Förderung in unseren Schwerpunkten in der 5. und 6. Jahrgangsstu­fe. Hier werden unseren Schülern zwei Stunden extra zur Verfügung gestellt, um größer angelegte Projektarbeit in den Bereichen praktische Natur­wissenschaft, Kunst und Musik zu erfahren. Die Förderung von Begabungen stellt eine zweite wesentliche Säule dar. Das Prinzip der Doppelsprachlichkeit bietet besonders leistungsstarken und engagierten Schülern die Möglichkeit, Latein und Französisch von der Jahrgangsstufe 6 an gleichzeitig zu erlernen.

Zudem eröffnet unsere Schule den überdurch­schnittlich motivierten und erfolgreichen Schülern das Überspringen einer Jahrgangsstufe an. Erweitertes Lernen in Arbeitsgemeinschaften (Rudern; Foto und Film; Chor und Orchester; Theater- und Kunstprojekte) sowie zahlreiche Wettbewerbe und Kooperationen mit außerschu­lischen Partnern (Heinrich-Heine Universität; Kommödchen in Düsseldorf; zahlreiche Betriebe) ergänzen die Impulse, die das Gymnasium nicht nur im sprachlichen, sondern auch im künstle­risch - musikalischen und im mathematisch-na­turwissenschaftlichen Bereich setzt. Beide Formen der Förderung - Schulleistungsförderung und Begabungsförderung - werden beständig weiterentwickelt und den sich immer wieder neu an uns als Schule gestellten Heraus­forderungen angepasst, um den unterschied­lichen Schülerpersönlichkeiten ideal gerecht werden zu können.

 

Fremde werden Freunde

Seit einigen Jahren haben unsere Schüler jedes Jahr die Möglichkeit, die Vielseitigkeit Europas persönlich kennenzulernen. Unsere Austausch­programme mit dem College les Toupets in Cergy-Pontoise und der Ormskirk School in West Lancashire, beide Partnerstädte von Erkrath, erfreuen sich bei unseren Schülern großer Be­liebtheit und sorgen in jedem Jahr erneut für viel Vorfreude, Spaß und interessante Einblicke in das Leben jenseits unserer Grenzen.

Jedes Frühjahr machen sich unsere Schülerinnen und Schüler aus der Mittelstufe auf den Weg, um Alltag, Schule und Leben in England und Frankreich kennenzulernen und ihr Wissen aus den Schulbüchern zu erweitern. Ausflüge in attraktive Großstädte wie Liverpool und Paris eröffnen den Schülern dabei den Blick für Kultur und Geschichte anderer Länder. Die Teilnahme am Unterricht in den Partnerschulen ermöglicht den Schülern eine neue Perspektive auf eigene und fremde Unterrichtsformen und Lernweisen. Am Ende des Schuljahres sind unsere Schüler in Erkrath Gastgeber für ihre englischen und fran­zösischen Schüler, die eine Woche am Leben ihrer Austauschpartner und Gastfamilien teilnehmen.

Ausflüge nach Köln, Bonn und Düsseldorf und Abstecher in verschiedene Museen bieten den englischen und französischen Jugendlichen die Gelegenheit, ihr Gastland jenseits von Schule und Familie zu erforschen. Und manches Mal sind aus einem einzelnen Besuch noch viele weitere und aus einer kurzen Begegnung lange Freund­schaften geworden.

Von der Idee zur Vision

Im Kunstunterricht unserer Schule stehen die Schüler mit ihren persönlichen Ideen im Mittel­punkt. Wir nehmen ihre Ideen ernst und schaffen Möglichkeiten und Räume, diese bis hin zu kon­kreten persönlichen Visionen zu entwickeln und zu präsentieren.

Der kritische und konstruktive Umgang mit Kunst zeigt sich in unserem Kunstunterricht bei regelmäßigen Ausstellungen innerhalb der Schu­le, bei der Teilnahme an Wettbewerben und bei Projekten im öffentlichen Raum.

Es gehört zu unserem grundlegenden Konzept, dass die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern (z.B. Künstlern, Unternehmen, Veran­staltern, Museen) systematisch gefördert und vorangetrieben wird. Dies hat dazu geführt, dass wir Kunstprojekte und Ausstellungen mit groß­er Strahlkraft an außerschulischen Orten in der Kommune und darüber hinaus etablieren konn­ten (wie zum Beispiel bei den Utopie-Installati­onen auf Posemarre, dem Mahnmal zur Erinne­rung an die Opfer der NS-Diktatur in Erkrath und der Teilnahme an der Initiative „Kulturschock"). Bereits die kleinen Künstler an unserer Schule können sich schon früh in größer angelegten Gruppenarbeiten ausprobieren.

Auch unser Musikunterricht wird in vielerlei Hin­sicht vom praktischen Arbeiten getragen, das die ' Schüler zum selbstständigen Musizieren anregt. Dazu gehört neben dem regulären Musikunter­richt, in dem sich die Schüler an verschiedenen Musikinstrumenten ausprobieren können, auch das projektorientierte Erarbeiten von Musik. Unser Chor und unsere Big Band präsentieren im Rahmen größerer Veranstaltungen (Schulkonzert, Schulfest, Schulgottesdienst, etc.) ein breites musikalisches Spektrum, das von Klassik-Bearbei­tungen über Filmmusik bis hin zu Rock und Pop reicht. In Musical-Produktionen präsentieren nun auch unsere Jüngsten ihre Songs und Inszenie­rungen auf der Bühne. Zur spezifischen Förde­rung musikalischer Talente und Interessen lernen unsere Schüler auf spielerische Art und Weise richtiges Singen, Sprechen und Atmen und ha­ben auch die Möglichkeit, ihre Begabung bei der Teilnahme an musikalischen Wettbewerben wie „Jugend komponiert" unter Beweis zu stellen.

1 und 1 ist mehr als 2

Der naturwissenschaftliche Unterricht an unserer Schule will Alltagsphänomene aufgreifen und die Schüler zur neugierigen Auseinandersetzung damit anleiten. Wir verfügen über erstklassig ausgestattete Fachräume und hervorragende Ma­terialien für Schülerübungen, mit deren Hilfe die Jugendlichen Schritt für Schritt an systematische naturwissenschaftliche Vorgehensweisen heran­geführt werden.

Mit zunehmendem Alter der Schüler rückt als wichtiges Element unserer Förderung die Selbstständigkeit beim Entdecken, Experimentieren und Analysieren sowie angemessenes Dokumen­tieren und Präsentieren in den Vordergrund. Da­durch befähigen wir junge Menschen zur Teilnah­me an Wettbewerben wie „Jugend forscht" oder öffnen ihnen den Weg zu einem Studienbeginn in einer Naturwissenschaft parallel zu ihrer regu­lären Schulausbildung in der Oberstufe.

Besonders wichtig ist uns, dass alle naturwissen­schaftlichen Fächer in der Oberstufe einen hohen Stellenwert behalten und von Schülern gerne angewählt werden. Dies ist uns in den letzten Jahren durch motivierende Naturwissenschaftstage in der 10. Jahrgangsstufe und unter Ausnut­zung von Kooperationsmöglichkeiten durch fast durchgängige Einrichtung von Leistungskursen gelungen.

Im neu entstehenden Schwerpunkt Naturwissen­schaft in den fünften Klassen erforschen wir die Welt des ganz Kleinen mit Lupe und Mikroskop, schauen in die Welt des ganz Großen mit dem Te­leskop, lernen Energie zu sparen oder üben, das Wetter vorherzusagen. Dabei stehen selbststän­diges Experimentieren und praktische Anwen­dungen aus dem Alltag im Vordergrund.

Von der Rolle

Emotionen und Ausdrucksweisen, die den Unter­richtsalltag durchbrechen, kommen im Literatur- und Theaterunterricht zum Tragen. Hier dürfen unsere Schüler flüstern und schreien, lachen und weinen, laufen und schleichen, albern und ernst oder mucksmäuschenstill sein und richtig Krach machen. Das alles an sich mit anderen auf der Bühne auszuprobieren macht nicht nur riesigen Spaß, sondern ist die Grundvoraussetzung für einen wirkungsvollen Auftritt.

Über viele persönliche Erfahrungen mit der eige­nen Körpersprache, Mimik, Gestik und Stimme hinaus arbeiten wir häufig konkret auf einen Prä­sentationstermin hin, an dem eine selbstständig entwickelte szenische Interpretation vor großem Publikum aufgeführt wird.

Durch die Arbeit an einem eigenen gemeinsamen Theaterstück (Planen, Durchführen, Kontrollie­ren und Produzieren) werden unsere Schüler automatisch mit den Grundregeln von Projekt- und Teamarbeit vertraut, wie sie ihnen auch im weiteren Schul- sowie späteren Berufsleben begegnen wird. Für die Präsentationen stehen uns eine schuleigene Kleinbühne sowie die große professionelle Bühne der Stadthalle Erkrath zur Verfügung. Besondere Einblicke in die Theate­rarbeit bietet uns außerdem seit Neuestem die Kooperation mit dem Düsseldorfer Kommödchen, durch die unsere Schüler auch mit Kabarett in Berührung kommen können.

Am Gymnasium am Neandertal wird die Refle­xion und Rezeption von Theater und „bewegten Bildern" ergänzt durch filmische Aktionen, die es unseren Schülern ermöglichen, selber Filme zu realisieren. Wir bieten unseren Schülern Mög­lichkeiten, sich als Schaffende in kreativen und ästhetischen Prozessen und als Teilhaber am kulturellen Leben zu erfahren. Die Film-AG pro­voziert bei ihrer Auseinandersetzung mit einem bedeutenden künstlerischen Medium der Gegen­wart das Aufbrechen schulischer Strukturen und bereitet Schüler auf professionelle Filmarbeit vor.

Schüler ans Steuer

Freude an der Bewegung ist das Ziel unseres Sportunterrichtes. Zu unserem Sportverständ­nis gehört die Erhaltung und Förderung der eigenen Gesundheit wie auch die Verbesse­rung der sportlichen Leistungsfähigkeit. Diese Ziele erreichen wir durch die Kooperation mit verschiedenen Vereinen und außerschulischen Sportanbietern, so dass wir auf vielen Gebieten Expertenwissen in außergewöhnlichen Sportar­ten nutzen können, wie zum Beispiel das Rudern mit der Schülerrudergemeinschaft (SRG), Stan­dardtanz, japanisches Bogenschießen, Inlineska-ten, Skilaufen in Berchtesgaden und Klettern an der hauseigenen Boulder- und Kletterwand.

„Schüler ans Steuer" hat zum Ziel, dass die Schüler Selbstständigkeit gewinnen und Verant­wortung für sich und andere übernehmen. Beim Rudern wird diese Absicht beispielsweise durch das Prinzip „Schüler lehren Schüler" erreicht, wenn die außerunterrichtlichen Treffen am Un­terbacher See, der Ruderkompaktkurs in Hachen und die Ruderwanderfahrt durchgeführt werden. Willkommene Nebeneffekte sind die hohe Iden­tifikation unserer Schüler mit dem Gymnasium und die Freude darüber, dass wir bisher bei den Ruder-Stadtmeisterschaften aller Düsseldorfer Schulen geblieben sind.

Aus drei mach eins

Das Leben an unserer Schule wird getragen von drei Säulen, die jeweils eine unterschiedliche Perspektive auf den Lebens- und Arbeitsraum Schule mitbringen. Wünsche, Vorstellungen und Pläne von Eltern, Schülern und Lehrern sollen sich ergänzen und das schulische Leben zu einem gelungenen Miteinander zusammenfügen. Dabei ist es uns besonders wichtig, auf Anregungen ver­schiedenster Art einzugehen und sie weiterzuentwickeln sowie mit Kritik konstruktiv umzugehen und sie in unsere weitere Arbeit an und in der Schule einzubeziehen.

Die Schülervertretung am Gymnasium am Neandertal wirkt engagiert und motiviert an der Ge­staltung der Schule mit und hat zahlreiche Pro­jekte - wie die Neugestaltung der Schulflure in einer gemeinsamen Aktion von Lehrern, Schülern und Eltern - auf den Weg gebracht. Sie setzt sich aktiv für ein für alle Beteiligten angenehmes und freundliches Schulklima ein und ist ein wesent­licher Bestandteil einer demokratisch geführten Schule.

Die Elternschaft am Gymnasium am Neandertal gestaltet auch jenseits von den „klassischen" Sphären wie Eltern- und Schulpflegschaftssitzungen unsere Schule mit. Besonders her­vorzuheben ist der Einsatz vieler Eltern bei den Wandertagen und anderen zentralen Schulver­anstaltungen und vor allem die wertvolle und unermüdliche Arbeit unseres Fördervereins. Er hat durch die Organisation der Sponsorenläufe „Einstein" und „Zweistein" für die die finanzielle Unterstützung der Neugestaltung der Physik- und Chemie-Räume gesorgt und engagiert sich mo­mentan unter anderem bei der Kooperation un­serer Schule mit dem Düsseldorfer Kommödchen.

Über Brücken gehen

Bei unserer Kooperation mit außerschulischen Partnern erzeugen wir gemeinsam produktive Unruhe in einem ohnehin abwechslungsreichen Schulalltag. Die Aufnahmebereitschaft für Neues bei allen Beteiligten nutzen wir für kreative Ar­rangements und festigen sie in Form regionaler Vernetzungen mit Unternehmen und kulturellen Akteuren. Das ermöglicht die Kommunikation mit zahlreichen Fachkräften aus den unterschied­lichsten Berufsfeldern. Auch in diesem Zusam­menhang entwickeln unsere Schüler Respekt vor den Kompetenzen anderer und ein Gespür für die Kooperation als Grundform gemeinsamen Han­delns.

Dieser vielfältige Mehrwert wird in einer kon­tinuierlichen Zusammenarbeit mit Verbänden, Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen gesichert. Dazu gehören unter anderem die Ko­operation des Gymnasiums am Neandertal mit der Erkrather Unternehmer- und Bürgerschaft im Rahmen von „erkrath initial" sowie die Initiative „Schüler an die Uni", bei der die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Schülern die Möglichkeit bietet, bereits während der gymnasialen Ober­stufe Kurse in ausgewählten Studienfächern zu besuchen. Unser neuester Kooperationsvertrag mit dem Düsseldorfer Kommödchen eröffnet uns außerdem die Möglichkeit auch künstlerische Berufsfelder intensiv kennenzulernen und in den Schulalltag zu integrieren.

Die Arbeit dieser außerschulischen Institutionen zur Unterstützung unseres Bildungsauftrags integrieren wir kreativ und konstruktiv in unse­re Arbeit. Die Kooperation zwischen Schule und Dritten bildet deshalb den Normalfall.