Übergang von der Grundschule zum Gymnasium

Der Übergang von der Grundschule auf ein weiterführendes Gymnasium ist ein wichtiges Lebensereignis für Kinder und Eltern. Um den Schulwechsel in eine neue Umgebung vorzubereiten und zu begleiten, bietet das Gymnasium am Neandertal Möglichkeiten, sich spielerisch mit dem Gebäude, mit zukünftigen Klassenkameraden und Lehrkräften der Ganztagsschule vertraut zu machen. „Ganztag live“ und das Schulprojekt mit allen Grundschulen aus der Region sind unser Angebot, die kommenden Fünftklässler auf unsere Lernkultur vorzubereiten. Wir zeigen, wie wichtig eine grundlegende Lernhaltung ist, die unseren Anforderungs- und Unterstützungsformen gerecht wird. Wir vermitteln einen Einblick in unsere Lernangebote und Lernmöglichkeiten. Sie gewinnen einen ersten Eindruck von unserer Schulatmosphäre. Wir verdeutlichen den großen Stellenwert, den die täglich organisierten Lernprozesse und ihre Ausgestaltung für uns haben. Sie haben die Möglichkeit in den Unterricht hinein zu schnuppern.

Organisatorische Rahmenbedingungen

Eine flexible und effektive Organisation von Personal, Raum, Zeit und Material bildet die Grundlage für unser Bildungs- und Unterrichtsverständnis. Der gebundene Ganztag des GymNeander bietet an mindestens 3 Wochentagen mehr als 6-stündige attraktive Angebote für Schülerinnen und Schüler.

Räume und Ausstattung der Schule

Unser Raumkonzept ist auf die Entwicklungen und Anforderungen eines modernen Ganztagsgymnasiums abgestimmt. Das pädagogische Konzept der Schule berücksichtigt unterstützende Lernaktivitäten (Schulaufgabenbetreuung), die Entspannung zwischendurch (Leseecken, Ruheraum), sowie soziale Komponenten (Spieleraum, Elternraum). Neben einem modernen Selbstlernzentrum mit PC und Internettechnologie bieten wir z.B. einen Theaterraum und eine Radio- und Filmwerkstatt.

Das Lehrerraumprinzip ermöglicht eine verbesserte und individualisierte Ausstattung der Lehrräume und unterstützt hierdurch die pädagogische Arbeit.

Organisation und Management

Die Ganztagskoordination fördert kontinuierlich die vertrauensvolle Kooperation aller Beteiligten im Ganztag. Sie plant und betreut den inhaltlichen und organisatorischen Rahmen für den Ganztag und überwacht dessen Umsetzung und Entwicklung.

Die Kooperation aller Ganztags-Beteiligten schafft eine angenehme und effektive Gemeinschafts-Kultur.

Die enge Zusammenarbeit und transparente Organisation im Zusammenspiel zwischen Kooperationspartnern wie SKFM, außerschulischen Partnern und dem GymNeander sorgt für einen runden Tagesablauf.

Der Arbeitskreis Ganztag und die Klassenleitungsteams sind nur einige Instrumente, die die Entwicklung des Ganztags fördern und eine kontinuierliche Verbesserung von Kommunikation und Organisation gewährleisten helfen.

Pädagogische Handlungsfelder

Im Rahmen des Ganztagskonzeptes werden Schülerinnen und Schüler neben dem regulären Unterricht weitere Angebote zur Teilnahme an Lernangeboten und Erfahrungsfeldern geboten. Die Rhythmisierung, fächerübergreifende Unterrichtsgestaltung und verbindende Elemente beeinflussen positiv die Bildungschancen von Schülerinnen und Schüler und das Bildungsangebot unseres Lehrpersonals.

Mittagsverpflegung

Die neue Mensa erfüllt alle Anforderungen an eine moderne und gesunde Ernährung. Bewusste kind- und jugendgerechte Ernährung ist die Grundlage für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Dieses Bewusstsein wird durch Aufklärung unterstützt. Die angenehme Atmosphäre des neuen Mensa-Gebäudes schafft den idealen Rahmen für die Einnahme der Mahlzeiten und ist überdies noch multifunktional für schulische Veranstaltungen nutzbar.

Außerschulische Lernangebote im Ganztag

Die Schule nutzt außerschulische Lernorte im Rahmen der Schulöffnung zum Schulumfeld. Unser Kooperationskonzept beinhaltet die Qualitätskriterien für die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern. Die Kooperationspartner im Ganztag sind u.a. SKFM, Musikschule Erkrath, Naturschutzzentrum Bruchhausen, Museum Xanten und Radio Neandertal. Sie passen zu den Zielvorstellungen der Schule und kennen den Standard der Schule im Hinblick auf den Umgang mit unseren Schülerinnen und Schülern.

Besonderheiten

Wir verfügen über ein Vertretungskonzept und organisatorische Regelungen zur Angebotssicherung des Unterrichts .

Ein Lern- und Förderkonzept, eingebettet in ein Freizeitkonzept, in dem gebundene (Arbeitsgemeinschaften) und ungebundene Freizeitaktivitäten (Elternbetreuung in der Mittagspause) berücksichtigt werden, ist zeitlich für die einzelnen Altersgruppen definiert.

Das Pausenkonzept sieht ein festgelegtes Mittagsband (6. Std.) vor. In der bewegten Mittagspause werden von Schülerinnen und Schülern in ihrer Funktion als Pausen- und Sporthelfer Spiel-, Sport- und Freizeitaktivitäten angeboten und betreut.

Insgesamt sind die Grundlagen für eine lerngerechte und schülerorientierte Rhythmisierung sowohl auf Schulebene (Doppelstundenprinzip), auf Unterrichtsebene (Rhythmisierung des Unterrichts und Einführung von Lernzeiten) und auf Schülerinnen- und Schülerebene (individuelle Förderung) verwirklicht.

Der Ruderkompaktkurs und das frühzeitige Angebot, als „Doppelsprachler“ seinen jeweiligen Neigungen nachgehen zu können, gehören zu den Besonderheiten unserer Schule.

Demokratie und Partizipation

Die Beteiligung und Mitbestimmung von Eltern und Schülerinnen und Schülern an der Erstel­lung von Angeboten im Ganztagsbetrieb beginnt mit der Arbeit im Arbeitskreis Ganztag, sieht die Einbindung der Eltern in der Mittagspause und am Kennenlernnachmittag vor. Schüler­innen und Schüler leiten Arbeitsgemeinschaften oder arbeiten als Pausen- und Sporthelfer. Die Schülerrudergemeinschaft wird in Verantwortung unserer Schülerinnen und Schüler ge­führt. In der Schule gibt es erweiterte Gelegenheiten für demokratisches Lernen in Gremien, Schulprojekten und Veranstaltungen. Der Klassenrat tagt und die Streitschlichtung ist ge­plant.

Die Partizipation von Eltern und Schülerinnen und Schülern an der pädagogischen Entwick­lungsarbeit ist garantiert.

Fächerverbindende Projekte in der Erprobungsstufe

Fächerverbindende Projekte, wie das „Billie-Biber-Projekt“ und das Projekt „Julius Kaeser - die Römer kom­men!“ in Kooperation mit zahlreichen außerschulischen Partnern gehört ebenso zu den pädagogischen Gestaltungsfeldern, wie die Einführung von Lernzeiten zur Veränderung der tra­ditionellen Hausaufgabenpraxis, als auch die Möglichkeiten der individuellen Förderung in den sogenannten Schwerpunktfächern in Kunst, Musik und den Naturwissenschaften.

Fakultative und obligatorische Arbeits­stunden werden zur Erledigung der Schulaufgaben im schulischen Kontext genutzt. Doppelstunden und die Verzahnung von Unterricht und weiteren Angeboten run­den unser Ganztagsangebot ab.

Arbeitskreis Ganztag und Schulentwicklung

Der "Arbeitskreis Ganztag" thematisiert und überprüft kontinuierlich die Umsetzung von Entwicklungszielen. Ganztagsspezifische Qualitätsstandards und Erfolgskriterien erleich­tern die systematische Schulentwicklung. Wir entwickeln Visionen und greifen auf die Erfah­rungen mit externen Partnern in wissenschaftlichen Forschungsprojekten zurück. Die Netzwerkbildung mit anderen ganztägigen Schulen wird zu einem intensiven Erfahrungsaus­tausch genutzt.